Raum für den Dialog über den „Raum“

Die thematische Vielfalt sollte dazu beitragen, dass DoktorandInnen über ihr Spezialthema hinaus einen Eindruck von der aktuellen Breite der Diskussion über „Raum“ vermittelt bekommen. Die Veranstaltung setzte den Fokus auf Interdisziplinarität und verfolgte das Ziel, den Austausch und Diskurs zwischen der eigenen Fachdisziplin und den Nachbardisziplinen zu initiieren und nachhaltig zu festigen.
Neben der fachlichen Schwerpunktsetzung auf das komplexe Thema „Raum“ beschäftigte sich das diesjährige DoktorandInnenkolleg erstmals mit dem Thema Methoden. In Form einer „Kreativwerkstatt Methoden“ widmete sich das DOKONARA 2008 einen ganzen Vormittag lang methodischen Fragestellungen bezüglich raumrelevanter Daten.
Außerdem konnten für die Veranstaltung externe Experten gewonnen werden. An zwei Abenden wurde das Thema der nachhaltigen Raumentwicklung behandelt. Zunächst beleuchtete Bart Lootsma die theoretischen Aspekte der Raumentwicklung, Martin Assmann ergänzte dies am darauf folgenden Abend mit der Vorstellung von „Vision Rheintal“ aus praktischer Sichtweise. Darüber hinaus fand eine Exkursion nach Vent im hinteren Ötztal statt, in der Kurt Scharr spannende Einblicke in die geschichtliche und aktuelle Entwicklung des Tales ermöglichte. Der Thementag Ötztal endete mit einer anregenden Podiumsdiskussion mit lokalen Persönlichkeiten und WissenschaftlerInnen, welche von Peter Haimayer moderiert wurde.
Nach den erfolgreichen, interessanten und spannenden Tagen in Obergurgl wurde noch vor Ort eine Fortführung des DoktorandenInnenkollegs im nächsten Jahr, dann in Kassel, beschlossen.