Forschungsperspektiven
Das Innsbrucker Doktoratskolleg „Geschlechter und Geschlechterverhältnisse in Transformationen“ (DK Gender) untersucht Transformationen von Geschlecht und Geschlechterverhältnissen in ihren historischen, räumlichen und wechselseitigen Beziehungen, Bedingungen und Auswirkungen.

Die Forschung des DK Gender baut auf intersektionalen kritischen Gender Studies auf, die feministische Theorie, Queer Studies, Trans* Studies, de-, post- und antikoloniale Studien, Black Studies, Migrationsstudien und Disability Studies in einen Dialog bringen. Das DK Gender definiert Geschlecht als soziales und historisches Konstrukt, das Institutionen, Politik und Handeln strukturiert und bietet eine interdisziplinäre Plattform für die Analyse des komplexen Zusammenspiels von Geschlecht, Macht und sozialer Ungleichheit sowie für die Analyse von Praktiken der Verhandlung und Unterwanderung von Geschlechterregimen.
Aus historischer und aktueller Perspektive konzentriert sich das DK Gender auf die folgenden Themen:
- Macht, Herrschaft und Gewalt
- Demokratie und Hegemonie
- Staat, politische Ökonomie und Krise
- Subjektivierung, Körper und Normen
- Regime, Institutionen und Praktiken der Fürsorge
- Migration und Nicht_Zugehörigkeit
- Kulturwissenschaften
- Medien, Sprache und Repräsentation
- Widerstand und Subversion
- Epistemologien und Wissensproduktionen
Das Innsbrucker Doktoratskolleg „Geschlechter und Geschlechterverhältnisse in Transformationen“ ist der Forschungsplattform „Center Interdisziplinäre Geschlechterforschung Innsbruck “ (CGI) angegliedert und bietet die Mitarbeit in einem transdisziplinären Netzwerk der Gender Studies an.