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Buch­tipp: Roh­stoffe – Men­schen – Wis­sen

Band 35 der Reihe „Innsbrucker Historische Studien“, herausgegeben von Elena Taddei und Georg Neuhauser, befasst sich mit der Ressourcengeschichte des historischen Tirols vom Spätmittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Vieles fällt dabei unter „Ressourcen“ – von Rohstoffen wie Holz, „Humanressourcen“ wie Söldner bis hin zu Wissensressourcen.

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Der Zugang zu, der Mangel an und die Verschwendung von Ressourcen sind heute mehr denn je Gegenstand von Diskussionen und Konflikten. Ideen und Praktiken der Nachhaltigkeit und der schonende Umgang mit Ressourcen befeuern verstärkt die ­Wissenschaft, politische Diskussionen und die gesamte Medienwelt. Dabei sind viele dieser modernen Diskurse historisch gewachsen und reichen bis weit vor unsere Zeit zurück. Doch was sind überhaupt Ressourcen? Wer erkennt sie und treibt deren ­Nutzung voran? Wie wird ein Mangel an bestimmten Ressourcen festgestellt und überwunden? Mit diesen und weiteren Fragen haben sich die Beitragenden des vorliegenden Bandes in einem zeitlichen Bogen, der vom Spätmittelalter bis ins 20. Jahrhundert reicht, aus regionalgeschichtlicher Sicht auseinandergesetzt. Räumlich fokussieren die einzelnen Analysen auf das Gebiet des historischen Tirols in seinen unterschiedlichen Aus­prägungen als Grafschaft (Tirol), Kronland (Tirol und Vorarlberg) und Europaregion (Tirol-Südtirol-Trentino), also auf einen Raum, der sich von Kufstein im Norden bis nach Ala im Süden erstreckt.

Informationen zum Buch

Rohstoffe – Menschen – Wissen:
Einblicke in die Ressourcengeschichte des historischen Tirols

Georg Neuhauser, Elena Taddei (Hg.)
Innsbrucker Historische Studien 35
ISBN 978-3-99106-113-7
brosch., 320 Seiten, zahr. Farbabb.
2024, innsbruck university press • iup
Preis: 34,90 Euro  

Cover des Buchs „Rohstoffe – Menschen – Wissen“

Link:

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