Menschen stehen vor der Kamera

Von links: Lester Sigauke, PhD; Frank Bakama; Gilbert Junior Buregyeya; Sunet Grobler, PhD; Prof. Dr.-Ing. Gerhard Hillmer; Matthias Schauer; Tobias Messerschmidt; Matthijs van de Wetering; Calvin Murungi Kaliba und Allan Lule.

Inter­na­ti­o­nale Part­ner­schaf­ten für nach­hal­tige Ent­wick­lung

Die Agenda2063 hebt globale Partnerschaften als Schlüssel zur Bewältigung globaler Herausforderungen hervor. Eine Zusammenarbeit zwischen Innsbruck und Kampala (Uganda) brachte Studierende und Expert:innen zusammen, um Bildung, Wirtschaft und Forschung interdisziplinär zu untersuchen und innovative Lösungen zu erarbeiten.


Die Agenda2063 ist das strategische Konzept Afrikas für eine inklusive und nachhaltige Transformation des Kontinents. Sie betrachtet globale Partnerschaften als wesentlich für eine gemeinsame Entwicklungsvision, die unter anderem nachhaltiges Wirtschaftswachstum, soziale Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit, die Mobilisierung von Ressourcen und Wissen, die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Förderung von Frieden und Sicherheit im Einklang mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung umfasst. 

Die Bedeutung von globalen Partnerschaften

Internationale Partnerschaften sind für die Verwirklichung dieser Ziele unerlässlich. Eine Zusammenarbeit zwischen der Universität Innsbruck, dem Management Center Innsbruck (MCI) und der Makerere University in Kampala (Uganda) brachte kürzlich Studierende und Expert:innen aller Bildungseinrichtungen zusammen. Sie organisierten einen Think Tank zum Thema Unternehmertum und Nachhaltigkeit und diskutierten interdisziplinär innovative Lösungen für globale Herauaforderung.

Forschung zu hochwertiger Bildung

Die Zusammenarbeit lieferte wertvolle Einblicke in die Rolle einer qualitativ hochwertigen Bildung für eine nachhaltige Entwicklung und untersuchte, wie Bildungschancen, Kompetenzentwicklung und der Zugang zu Ressourcen die künftigen Beschäftigungsaussichten in Uganda beeinflussen. Durch die Integration von Perspektiven aus Wissenschaft und Wirtschaft förderte die Initiative ein tieferes Verständnis der Bildungslandschaft und ihrer Verbindung zum Wirtschaftswachstum.

Sunet Grobler vom Institut für LehrerInnenbildung und Schulforschung der Universität Innsbruck nahm ebenfalls an dem interdisziplinären Treffen teil. „Ich habe viel von dem interdisziplinären Ansatz und den internationalen Partnerschaften gelernt, die in den SDGs und der Agenda 2063 diskutiert werden. Mit meinem Fokus auf SDG4 und dem Konzept der Qualitätsbildung konnte ich Einblicke dazu bieten, wie eine qualitativ hochwertige Bildung und Qualifikation für zukünftige Arbeitsplätze in Uganda aussehen könnte. Zusammen mit Kolleg:innen habe ich ein Team betreut, das sich mit qualitativ hochwertiger Bildung in Uganda und deren Auswirkungen auf ugandische Unternehmen befasste. Wir führten Untersuchungen durch, um die Perspektiven zur Qualität der Bildung in Bezug auf den Hintergrund der Schüler, die Studienbedingungen und den Zugang zu Ressourcen in verschiedenen Sektoren zu erfassen", erzählt sie. 

Zukunftsperspektiven

Die Forschungsergebnisse werden zu den laufenden Diskussionen über die Verbesserung der Bildungssysteme beitragen. Das überwältigend positive Feedback der TeilnehmerInnen unterstreicht den Wert der interdisziplinären und internationalen Zusammenarbeit bei der Bewältigung globaler Herausforderungen. Diese Initiative legt den Grundstein für zukünftige Projekte zwischen der Universität Innsbruck, dem MCI und afrikanischen Institutionen und stärkt langfristige Partnerschaften.

(Sunet Grobler/red)

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