Masterstudium Politikwissenschaft

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Das Mas­ter­stu­dium Politikwissenschaft gibt den Stu­dieren­den einen ver­tiefen­den Ein­blick in die Themen­bereiche der verglei­chenden, euro­päischen und inter­nationalen Poli­tik. Zudem wird den Stu­dieren­den ein brei­tes Spek­trum an sozial­wissen­schaftlichen Metho­den zur Ana­lyse von Poli­tik vermittelt.

https://www.uibk.ac.at/en/programmes/ma-political-science/

Studienkennzahl
UC 066 824

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FAQ

Die Absolvent:innen verfügen neben fachlichen Kompetenzen auch über außer- fachliche Kompetenzen. Sie sind in der Lage, das im Masterstudium erworbene Wissen klar und eindeutig sowohl Expert:innen als auch Laien zu vermitteln. Über das Gebiet der europäischen und internationalen Politik hinaus sind sie befähigt, die ethischen und sozialen Konsequenzen und Voraussetzungen des Einsatzes ihres Wissens fundiert zu reflektieren. Sie sind in der Lage, komplexe, unvorhersehbarer Arbeits- oder Lernkontexte erfolgreich zu bewältigen.

Den Kern des Masterstudiums „Politikwissenschaft: Europäische und internationale Politik“ bilden die sozialwissenschaftliche Untersuchung von politischen Ordnungen, Institutionen, Akteuren und Prozessen auf nationaler, regionaler, europäischer und globaler Ebene.

Das Studium fördert zudem außerfachliche soziale Kompetenzen wie Vermittlungs- und Präsentationstechniken, Persönlichkeitsbildung, Teamfähigkeit, Stärkung des rhetorischen und schriftlichen Ausdrucks sowie von selbstständiger Leitungskompetenz.

Die gewonnene Kompetenz soll die Absolvent:innen befähigen, wissenschaftliche Probleme eigenständig zu bearbeiten, wissenschaftliches Wissen zu beurteilen und es in neuen, insbesondere forschungsrelevanten Kontexten anzuwenden.

Das Masterstudium bereitet auf Tätigkeiten in wissenschaftlichen Einrichtungen und Institutionen und/oder auf leitende, planende, analysierende und beratende Tätigkeiten in der öffentlichen Verwaltung, nichtstaatlichen und staatlichen Organisationen (wie zum Beispiel der Europäischen Union, den Vereinten Nationen usw.) und in transnationalen Partei- oder Gewerkschaftsverbänden vor.

Hier finden Sie einzelne unserer Absolvent:innen im Portrait.

Absolvent:innentracking: Zeigt, in welche Berufsfelder Studierende nach dem Studienabschluss einsteigen 

Fakultät für Soziale und Politische Wissenschaften Prüfungsreferat Informationen für Studierende mit Behinderung

 

 

Warum Politikwissenschaft in Innsbruck studieren?

„Wie funktioniert Politik im Staat, in der Europäischen Union und auf internationaler Ebene? Was führt zu Konflikt oder Kooperation und wie lassen sich aktuelle gesellschaftliche Probleme lösen?“

– Julia Schwab

„Das vielfältige Studium der Politikwissenschaft in Innsbruck gibt dir Antworten! Es reicht von der Beschaffenheit politischer Systeme über politische Kommunikation im digitalen Zeitalter bis hin zu Außenpolitik und internationalen Beziehungen. “

– Viola Stocker

„Außerdem vermittelt es dir analytische Fähigkeiten und Forschungsmethoden wie Netzwerkanalyse, Textanalyse oder Experimente. Mit Politikwissenschaft bist du bestens für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gerüstet.“

– Lea Glumb

Curriculum

Das Curriculum ist die Grundlage eines Studiums und vermittelt einen detaillierten Überblick zum Aufbau, zum Inhalt, zur Prüfungsordnung und zum Qualifikationsprofil.

Mittels Curriculum können mehrere wichtige Fragen bereits vor Studienbeginn geklärt werden: Welche Zulassungsvoraussetzungen gelten für das Masterstudium Politikwissenschaft: Europäische und internationale Politik, wie lange dauert das Studium, welche Module müssen absolviert werden etc.

Für das Masterstudium Politikwissenschaft: Europäische und internationale Politik gilt aktuell das Curriculum 2024W.


Informationen zum Curriculum (2024W)

Die Gesamtfassung des Curriculums spiegelt das aktuell gültige Curriculum wider, ist rechtlich unverbindlich und dient lediglich der Information. Die rechtlich verbindliche Form des Curriculums inkl. etwaiger Änderungen finden Sie in den entsprechenden Mitteilungsblättern.

Die Information, welche Curriculumsversion für Sie gilt, entnehmen Sie bitte Ihrem Studienblatt
abrufbar unter: https://lfuonline.uibk.ac.at/public/lfuonline_meinestudien.studienblatt
Spalte: Curriculum in der geltenden Fassung

Voraussetzung

Fachlich infrage kommendes Bachelorstudium an der Universität Innsbruck:


Nachweis der Allgemeinen Universitätsreife:

Die allgemeine Universitätsreife für die Zulassung zu einem Masterstudium ist durch den Abschluss eines fachlich in Frage kommenden Bachelorstudiums, eines anderen fachlich in Frage kommenden Studiums mindestens desselben hochschulischen Bildungsniveaus an einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung oder eines im Curriculum des Masterstudiums definierten Studiums nachzuweisen. Zum Ausgleich wesentlicher fachlicher Unterschiede können Ergänzungsprüfungen (maximal 30 ECTS-AP) vorgeschrieben werden, die bis zum Ende des zweiten Semesters des Masterstudiums abzulegen sind. Das Rektorat kann festlegen, welche dieser Ergänzungsprüfungen Voraussetzung für die Ablegung von im Curriculum des Masterstudiums vorgesehenen Prüfungen sind.

Im Zuge des Nachweises der Allgemeinen Universitätsreife wird jedenfalls die Absolvierung folgender Kernbereiche im Rahmen des abgeschlossenen Bachelorstudiums geprüft:

  • Kenntnisse im Bereich der politikwissenschaftlichen Teildisziplinen sowie der sozialwissenschaftlichen Methoden. Diese Kenntnisse werden jedenfalls durch positiv beurteilte Lehrveranstaltungsprüfungen im Ausmaß von
  • 20 ECTS-AP aus den Kernbereichen „Europäische Union“, „Internationale Beziehungen“, „Politische Theorie“ und „Vergleichende Politikwissenschaft“ sowie im Ausmaß von
  • 10 ETCS-AP aus dem Bereich der „Methoden der empirischen Sozialforschung“ und „Statistik“ nachgewiesen.

Empfohlener Studienverlauf

Der unten angeführte, exemplarische Studienverlauf gilt als Empfehlung für Vollzeitstudierende, die das Studium im Wintersemester beginnen. Die Aufstellung dient der Darstellung eines möglichen Studienablaufs und ist nicht verpflichtend. Etwaige Prüfungswiederholungen bzw. deren studienzeitverzögernde Wirkung sind nicht berücksichtigt.

Die Regelstudienzeit beträgt 4 Semester bzw. 120 ECTS-AP, wobei gemäß Universitätsgesetz die Arbeitsbelastung eines Studienjahres 1.500 (Echt-)Stunden zu betragen hat und dieser Arbeitsbelastung 60 Anrechnungspunkte zugeteilt werden (ein ECTS-Anrechnungspunkt entspricht einer Arbeitsbelastung der Studierenden von 25 Stunden).

ECTS-Anrechnungspunkte (Arbeitsbelastung)
Semester
5
10
15
20
25
30
35
1.
10
PM1 Grundlagen
10
PM2 Angewandte Methoden der empirischen Politikforschung
10
Wahlmodul 1, 4 oder 7 aus der Schwerpunktsetzung
2.
10
Wahlmodul 2, 5 oder 8 aus der Schwerpunktsetzung
10
Wahlmodul 3, 6 oder 9 aus der Schwerpunktsetzung
10
Wahlpaket oder Wahlmodule 10-13
3.
10
weiteres Wahlmodul aus 1 bis 9, das nicht zur Schwerpunktsetzung gehört
20
Wahlpaket oder Wahlmodule 10-13
4.
7,5
PM3 Vorbereitung der Masterarbeit
20
Masterarbeit
2,5
PM4 Verteidigung der Masterarbeit

10,0 ECTS-AP: PM 1 Grundlagen
10,0 ECTS-AP: PM 2 Angewandte Methoden der empirischen Politikforschung
10,0 ECTS-AP: Wahlmodul 1, 4 oder 7 aus der Schwerpunktsetzung

10,0 ECTS-AP: Wahlmodul 2, 5 oder 8 aus der Schwerpunktsetzung
10,0 ECTS-AP: Wahlmodul 3, 6 oder 9 aus der Schwerpunktsetzung
10,0 ECTS-AP: Wahlpaket oder Wahlmodule 10-13

10,0 ECTS-AP: weiteres Wahlmodul aus 1, bis 9, das nicht zur Schwerpunktsetzung gehört
20,0 ECTS-AP: Wahlpaket oder Wahlmodule 10-13

7,5 ECTS-AP: PM3 Vorbereitung der Masterarbeit
20,0 ECTS-AP: Masterarbeit
2,5 ECTS-AP: PM4 Verteidigung der Masterarbeit

Studienverlauf
SemesterECTS-APTitel
110PM1 Grundlagen
110PM2 Angewandte Methoden der empirischen Politikforschung
110Wahlmodul 1, 4 oder 7 aus der Schwerpunktsetzung
210Wahlmodul 2, 5 oder 8 aus der Schwerpunktsetzung
210Wahlmodul 3, 6 oder 9 aus der Schwerpunktsetzung
210Wahlpaket oder Wahlmodule 10-13
310weiteres Wahlmodul aus 1 bis 9, das nicht zur Schwerpunktsetzung gehört
320Wahlpaket oder Wahlmodule 10-13
47,5PM3 Vorbereitung der Masterarbeit
420Masterarbeit
42,5PM4 Verteidigung der Masterarbeit

Informationen zur Prüfungsordnung inkl. Bewertung und Benotung

Prüfungsordnung

Die Prüfungsordnung ist integraler Bestandteil des Curriculums, detaillierte Informationen finden Sie unter dem Paragrafen Prüfungsordnung.

Bei der Notenverteilungsskala handelt es sich um die statistische Darstellung der Verteilung aller positiv absolvierten Prüfungen, die innerhalb eines Studiums bzw. eines Studienfaches (unter Heranziehung aller gemeldeten Studierenden eines Studiums bzw. eines Studienfaches) erfasst wurden. Die Notenverteilungsskala wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

ABCDE
Österreichische Notenskala Definition %-Satz
1SEHR GUT: Hervorragende Leistung43,6= 100%
2 GUT: Generell gut, einige Fehler31,5
3BEFRIEDIGEND: Ausgewogen, Zahl entscheidender Fehler16,6
4GENÜGEND: Leistung entspricht den Minimalkriterien8,3
5NICHT GENÜGEND: Erhebliche Verbesserungen erforderlich, Erfordernis weiterer Arbeit

wird aktualisiert

Gesamtbeurteilung der Qualifikation

Nicht zutreffend
Erklärung: Eine Gesamtbeurteilung (mit Auszeichnung bestanden, bestanden, nicht bestanden) wird nur über eine studienabschließende Prüfung, die aus mehr als einem Fach besteht, vergeben (im Curriculum dieses Studiums ist diese nicht vorgesehen).

Zum Archiv für ältere Curricula Vorlesungsverzeichnis

 

 

Aus der Praxis

Land Tirol för­dert wis­sen­schaft­li­chen Nach­wuchs

21 junge Wissenschaftler:innen von 10 Fakultäten der Universität Innsbruck nahmen am 27. Jänner eine Förderzusage aus der Tiroler Nachwuchsforscher:innen-Förderung im Rahmen eines Festakts im Festsaal des Landhauses entgegen. 

„Winter School on Federa­lism and Governance“ in 15. Runde

29 postgradual Studierende und Nachwuchsforschende aus Afrika, Amerika, Asien und Europa nehmen derzeit an der 14. Winter School on Federalism and Governance teil, die sich – ganz im Einklang mit dem Querschnittsthema „Nachhaltigkeit“ an der Universität Innsbruck - dieses Jahr dem Thema „Federalism and Sustainability“ widmet und unter der Schirmherrschaft des Europarats steht.

FWF för­dert 6 Pro­jekte

Bei der FWF-Kuratoriumssitzung im März wurden vier Einzelprojekte und zwei Esprit-Projekte von Wissenschaftler:innen der Universität Innsbruck bewilligt.

Mari­a­nne-Bar­cal-Preis 2023 ver­ge­ben

Seit acht Jahren wird der Marianne-Barcal-Preis jedes Jahr an Studierende der Universität Innsbruck verliehen, die sich durch hervorragende Abschlussarbeiten in den Fächern Zeitgeschichte, Politikwissenschaften, Geschichte sowie benachbarte Disziplinen ausgezeichnet haben. 2024 geht der Preis an drei Wissenschafter zu je 2.000 Euro Preisgeld.

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